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Deal mit der Türkei ist zu kurz gedacht

Der Deal mit der Türkei ist in jeder Hinsicht zu kurz gedacht. Was passiert, wenn die Türkei ihr eigenes Spiel spielt und die illegale Migration laufen lässt oder gar fördert, um die Lager zu leeren? Wer überwacht, dass die Türkei die eingesetzten Hilfsgelder am richtigen Ziel einsetzt, ohne Sicker- und sonstige Verluste? Ist es redlich, die EU-Beitrittsverhandlungen zu beschleunigen, wenn man doch weiß, dass es an der Bereitschaft fehlt, die Türkei aufzunehmen?

Man sollte nicht der Türkei Zugeständnisse machen oder Milliardenzahlungen gewähren. Man sollte das Geld lieber dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zukommen lassen, damit die Flüchtlingslager zu richtigen Städten werden: mit festen Wohnungen, Schulen, Ärzten, Trinkwasserversorgung, Elektrizität und natürlich Arbeitsplätzen. Das Geld, das dafür ausgegeben werden muss, kommt den Flüchtlingen und über sie auch der türkischen Wirtschaft zugute.

2016-03-18T18:32:06+00:00 18.03.2016|Categories: Aktuelles, für Europa, Pressemitteilungen|Kommentare deaktiviert für Deal mit der Türkei ist zu kurz gedacht
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