Über das deutsche Zuwanderungsrecht kommen zu viele schlecht qualifizierte und deshalb schwierig zu integrierende Menschen nach Deutschland. Die Lasten dieser Art von Zuwanderung müssen aber insbesondere jene Menschen in Deutschland tragen, die selbst Schwierigkeiten haben, den Kopf über Wasser zu halten, die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen oder um billigen Wohnraum.

Es ist unsozial, dass gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft diesen Problemen ausgesetzt sind. Es sind ihre Wohngegenden, die von Zuwanderung besonders betroffen sind und deshalb kann ihnen die eigene Heimat fremd werden. Sie können es sich nicht leisten wegzuziehen, sie fühlen sich vom Rest der Gesellschaft nicht verstanden und von den Altparteien nicht vertreten.

Dieses Problem kann man nicht einfach damit erschlagen, dass man von Willkommenskultur redet oder davon, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Das sind keine befriedigenden Antworten für Menschen, die sich nicht mehr heimisch fühlen. Diese Menschen resignieren und Resignation führt zu Verwahrlosung und Verfall. Die einzig befriedigende Antwort ist, dass wir die Lasten der Integration nicht in erster Linie denjenigen aufbürden, die in Deutschland am schwächsten sind.

Wir müssen deshalb Zuwanderung besser steuern, indem wir mehr auf Bildung, berufliche Qualifikationen und Sprachkenntnisse abstellen. Insbesondere die angelsächsischen Länder sind uns hier weit voraus. Von ihnen können wir lernen, wie man Zuwanderung erfolgreich und in alle Schichten der Bevölkerung integriert.