Liebe Parteifreunde,

ich möchte mich heute anlässlich eines Ereignisses von großer symbolischer Bedeutung an Sie wenden. Heute fand in Frankfurt am Main die Einweihung der neuen Zentrale der Europäischen Zentralbank statt. Begleitet wurde die Eröffnung des Neubaus mit einer großen Feier, obwohl es aus unserer Sicht nun wirklich nichts zu feiern gibt.

Die gewaltigen Kosten von 1,3 Milliarden Euro für die neue Zentrale sind ein grotesker Missklang in einer Zeit, in der sich große Teile Europas in einer wirtschaftlichen Depression befinden. Während viele Staaten einen harten Sparkurs fahren müssen, sitzt das Geld bei der EZB ausgesprochen locker. Das passt nicht zusammen.

Aber es gibt natürlich noch einen viel gewichtigeren Grund, warum uns heute nicht zum Feiern zu Mute ist, und das ist die Politik der EZB, die sich immer weiter von ihrem Mandat und ihrem Auftrag entfernt. Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass die EZB gerade deshalb in Frankfurt angesiedelt wurde, um an die Unabhängigkeit und Solidität der Deutschen Bundesbank anzuknüpfen. Von diesem Anspruch ist wenig übrig geblieben. Die EZB ist längst zum willigen Gehilfen jener Politiker geworden, die eine Eurorettung um jeden Preis verfolgen. Die Niedrigzinspolitik, die durch die jüngsten Aufkaufprogramme noch einmal verschärft wurde, kostet die Sparer in unserem Land gewaltige Summen und verschärft die Vermögenspreisblasen in Deutschland und Europa. Den Versuch, die Sparer und Besitzer von Renten- und Lebensversicherungen durch die Hintertür und ohne jeden Parlamentsbeschluss die Zeche der Eurorettung zahlen zu lassen, lehnen wir kategorisch ab.

Auch wenn es nichts zu feiern gibt, so wollen wir die symbolträchtige EZB-Eröffnung doch zum Anlass zu nehmen, in Frankfurt am Main unsere Vorstellungen einer soliden und zukunftsfähigen Politik zu präsentieren und die derzeit stattfindenden Fehlentwicklungen in Europa anzuprangern. Aus diesem Grund lade ich zusammen mit dem AfD-Kreisverband Frankfurt alle Interessierten ein, am

Samstag, den 21.03. 2015, nach Frankfurt in das Leonardo Royal Hotel, Mailänder Str. 1, 60598 Frankfurt 

zu kommen. Einlass ist ab 14 Uhr, beginnen wird die Veranstaltung um 15 Uhr. Es freut mich sehr, dass wir als zusätzliche Redner Prof. Dr. Walter Krämer, Initiator des Aufrufs der Ökonomen von 2012, sowie Prof. Dr. Vaclav Klaus, ehemaliger Ministerpräsident und Staatspräsident der Tschechischen Republik, der sich gegen den Lissabon-Vertrag sowie den ESM gestemmt hatte, gewinnen konnten.

Um den Tag abzurunden, werden als weitere kompetente Ansprechpartner unser Bundesvorstandsmitglied Prof. Dr. Ursula Braun-Moser, die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der AfD, Prof. Dr. Joachim Starbatty und Prof. Dr. Roland Vaubel, die Vorsitzende des Bundesfachausschusses 9, Dr. Alice Weidel, und unser Klagevertreter vor dem Bundesverfassungsgericht, Dr. Gunnar Beck, anwesend sein.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Bernd Lucke

P.S.:  Auf der Homepage und der Facebook-Seite des Kreisverbands Frankfurt finden Sie aktuelle Informationen:
http://www.afd-frankfurt.de/
https://www.facebook.com/afd.frankfurt .

Infos zum Hotel, der Anfahrt und den Parkmöglichkeiten finden Sie hier:
http://www.leonardo-hotels.de/deutschland-hotels/hotel-frankfurt/leonardo-royal-hotel-frankfurt/anfahrt

Für Ihre Sicherheit ist gesorgt.