In der heutigen Debatte um den Abschlussbericht der zweiten Barroso-Kommission habe ich Herrn Schulz darauf hingewiesen, dass die Kommission Hüterin der Verträge ist. Die Kommission steht aber unter massiver Kritik, weil sie den Bruch von Art. 125 des AEU-Vertrags, die Nicht-Beistandsklausel, und Art 121, das Verbot der monetären Staatsverschuldung, geduldet und gefördert hat.

Angesichts dessen ist es völlig unangemessen, nur die Fraktionsvorgesetzten in der Debatte zu Wort kommen zu lassen. Das europäische Parlament muss die Unverletzlichkeit der Verträge ernst nehmen und eine ausführliche Debatte führen können. Ich habe daher gebeten, dass auch einfache Abgeordnete dazu Stellung nehmen können, denn auch sie sind die gewählten Vertreter ihres Volkes.