Die Sorgen der Deutschen vor der Zukunft sind stark angestiegen:  55 % blicken sorgenvoll in das kommende Jahr, vor einem Jahr waren es nur 31 %. Der Optimismus ist verloren gegangen.

Wen könnte dies verwundern! Die großen Probleme Deutschlands sind nicht ansatzweise gelöst oder auch nur richtig benannt worden. Die Angst vor islamistischen Terroranschlägen, die Angst, dass der Asylzustrom uns überfordern wird und nicht mehr beherrscht werden kann, die große Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg und vor Armut im Alter, die Sorge, für unübersehbar große Summen in der Eurozone haften zu müssen – diese Sorgen sind mehr als begründet. Sie sind geradezu erdrückend. Aber die Politik hat keinerlei Lösungen aufzuweisen. Vielmehr werden alte Fehler mit Verve wiederholt: Beschwichtigen, Verschweigen, Schönreden, Geld darüberschütten.

Die Verantwortung für diese Lage trägt die Bundeskanzlerin. Sie hat Mitte November bekräftigt, dass sie an ihrem Kurs in der Flüchtlingspolitik „festhalte“, sie bewegt sich keinen Millimeter in der Eurofrage, sie hat noch kein einziges Konzept zur Sicherung der Altersvorsorge auch nur vorgestellt. Sie erhebt moralische Ansprüche, statt eine Politik für die Anliegen der Bürger zu machen. Und sie schlägt alle Kritik an ihrer Politik eisern in den Wind. Eine Änderung der falschen Politik der Bundesregierung ist somit mit ihr nicht zu erwarten.

Und so trägt sie auch die Hauptverantwortung dafür, dass 87 % der Deutschen das Vertrauen in Politiker verloren haben.

Dies ist ein Alarmsignal.