//Gleichstellung der Geschlechter in der Medienbranche in der EU

Gleichstellung der Geschlechter in der Medienbranche in der EU

Gleichstellung der Geschlechter in der Medienbranche in der EU

Bericht:  Michaela Šojdrová (A8-0031/2018)

Bericht über die Gleichstellung der Geschlechter in der Medienbranche in der EU

[2017/2210(INI)]

Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter

 Der Bericht klagt EU-weit systematische Benachteiligungen von Frauen im Mediensektor an. Abhilfe soll durch einige Maßnahmen geschaffen werden. Diese betreffen vor Allem das Entfernen von anstößigen Inhalten und die Einführung von Quotenregelungen für Frauen, primär in den Führungsriegen der Branche. Die erste Maßnahme birgt Missbrauchspotential, wenn es um die Entfernung von Inhalten geht, welche lediglich politisch missliebige Meinungen darstellen. Auch die zweite Forderung sieht die LKR kritisch. Die Besetzung von Stellen und die Beförderung im oberen Management sollten grundsätzlich nach dem Leistungsprinzip erfolgen, um bestmögliche Resultate zu sichern. Quoten stehen diesem Prinzip diametral gegenüber. Davon abgesehen sollte im Kulturbereich das Subsidiaritätsprinzip zur Anwendung kommen. In Deutschland stehen Kulturangelegenheiten unter der Verantwortung der Bundesländer. Es ist für mich nicht ersichtlich, wieso Kultur auf supranationaler Ebene gefördert werden soll, wenn diese Unterstützung schon auf niedrigeren Ebenen möglich ist. Aus den genannten Gründen stimme ich gegen den Bericht.

2018-04-27T11:33:22+00:00 27.04.2018|Categories: Schriftliche Erklärungen|0 Comments
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