Am 16.6.2015 fand eine Ausschussabstimmung zum Junckerplan, das im EU-Slang als Europäischer Fonds für strategische Investitionen genannt wird, statt. Dieser setzt sich zum Ziel, dass Investitionen, die nicht durch den freien Markt finanziert werden, doch private Investoren finden, weil die EU für die Verluste aufkommt.

Diesen Gedanken genauso wie das ganze Juncker-Paket lehne ich deutlich ab und habe deswegen mit Nein gestimmt. Projekte, die keine Investoren finden, sind vermutlich keine rentablen Investitionen. Hier wird mit Steuergeld spekuliert.

Sinnvoller wäre es, die Gründe für die niedrigen Investitionen in der Eurozone im Vergleich zum Rest der Welt anzugehen. Der Euro führt dazu, dass Unternehmen in vielen Staaten der Eurozone nicht wettbewerbsfähig sind. Dann wird natürlich nicht investiert.

Wenn man das Problem an der Wurzel lösen will, muss man den Euro abschaffen. Vielleicht macht Griechenland demnächst einen Anfang.