Mario Draghi forderte am 15.6.15 einen Quantensprung in Richtung EU Zentralisierung (hier im Video, ab Minute 22″44). Am 16.6.15 machte die große Koalition von CDU und SPD im Ausschuss für Wirtschaft und Währung schon einmal klar, was kommen soll: Eine zentrale, durch die EU-Institutionen bestimmte, einheitliche Wirtschaftspolitik für die Eurozone und die Schaffung eines eigenen Eurozonenbudgets, das für die Finanzierung von Krisenstaaten genutzt werden soll.

Während wir erleben, wie in Deutschland sich Großkoalitionäre im Rahmen der Griechenlandverhandlungen als Retter der Steuerzahler aufspielen, stimmen sie in Brüssel, wie eh und je, für die Entkoppelung von Haftung und Verantwortung sowie die Schaffung zusätzlicher Transfermechanismen.

Ich stelle mich meiner Verantwortung und habe in der Abstimmung am 16.6.15 mit Nein gestimmt.