In meiner heutigen Rede auf dem Bundeskongress der Jungen Alternative habe ich betont, dass die Grundlagen von Europa Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Vertragstreue sind. Der Bruch des Maastricht-Vertrages im Zuge der Eurorettung bedeutete eine falsche Weichenstellung für Europa. Sie ist mitverantwortlich für die skandalös hohe Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas.

In der Debatte um die so bezeichnete Islamisierung Europas sollten wir verbal abrüsten. Die Reaktion der westlichen Gesellschaft auf religiöse Intoleranz darf nicht darin bestehen, dass man westliche Werte wie Toleranz und Religionsfreiheit in Frage stellt. Es muss aber mit allen juristischen Möglichkeiten gegen den islamistischen Terror vorgegangen werden. Im Übrigen müssen wir unsere Regeln selbst durchsetzen können. Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass Jugendliche nur noch dadurch zu bändigen sind, dass religiöse Autoritäten mit ihnen reden.

Kanzlerin Merkel werfe ich Verlogenheit und Scheinheiligkeit in der Einwanderungspolitik vor – 2005 hat sie noch die gleiche Position wie die AfD vertreten.

Die „Junge Alternative“ muss andere wichtige Zukunftsfragen ebenfalls behandeln. Dazu zähle ich insbesondere die Lasten, die der jungen Generation in den kommenden Jahrzehnten aus unserem Sozialsystem erwachsen.