Die wirtschaftliche Misere in Griechenland hat die Wähler scharenweise in die Arme der linksradikalen Partei Syriza getrieben. Denn nur Syriza verspricht, das Elend zu beenden, das die Griechen wegen der Europolitik seit vielen Jahren ertragen müssen. Das Festhalten am Euro hat dazu geführt, dass Griechenland seit fünf Jahren unter Massenarbeitslosigkeit leidet und mehr als die Hälfte aller Jugendlichen keine Beschäftigung findet. Nun will Syriza den Euro nicht in Frage stellen, sondern verlangt Schuldenstreichung und weitere Kredite. Das passt nicht zusammen. Leider fehlt in Griechenland eine bürgerliche Partei, die wie die AfD die Probleme korrekt benennt und Lösungen aufzeigt.

Hoffen wir, dass Syriza jetzt die richtigen Entscheidungen fällt, um die dramatische Lage in Griechenland zu bessern. Ein Schuldenschnitt für Griechenland muss sein – insoweit hat Syriza völlig recht. Das Geld ist ohnehin verloren, aber wenn wir jetzt endgültig darauf verzichten, muss Griechenland im Gegenzug den Euro verlassen. Nur so kann das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen.