Heute Abend ist das zweite Spiel für unsere Nationalelf in der Fußball-Europameisterschaft. Die Fanmeilen werden wieder schwarz-rot-gold aufleuchten, viele von Ihnen werden Ihr Haus oder Ihr Auto mit Deutschlandfahnen geschmückt haben. Und das ist gut so! Erteilen wir all jenen eine klare Absage, die ein verklemmtes Verhältnis zu unseren Nationlkrrben haben und sie am liebsten unterdrücken wollen.

Schwarz-rot-gold sind die Farben der Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts, sie sind die Farben der Revolution von 1848, die gegen Restauration, Autokratie und Zensur aufbegehrte. Sie sind die Farben der Nationalversammlung in der Paulskirche mit der ersten demokratischen Verfassung für Deutschland, die Farben der Weimarer Republik bis 1933 und die Farben der Bundesrepublik Deutschland seit 1945.

Es waren das deutsche Kaiserreich und Adolf Hitler, die schwarz-rot-gold ablehnten. Das sollte die Grüne Jugend genauso bedenken wie Angela Merkel, die am Wahlabend 2013 einem Anhänger seine Deutschlandfahne wegnahm und sie vor laufenden Kameras in den Papierkorb warf.

Aber was die Bundeskanzlerin tat, ist symptomatisch für ihre Politik, die allzu oft die Interessen unseres Landes vernachlässigte. Zwar wird sie bei der Europameisterschaft wohl auch früher oder später auf der Bühne sitzen, aber auf der Bühne der europäischen Politik die Anliegen Deutschlands zu vertreten, hat sie noch nie gemeistert.

 

Foto: Rene Stark