Viele Menschen in Deutschland machen sich berechtigte Sorgen über die Ausbreitung von radikalem islamistischen Gedankengut, in dem Gewalt gegen Andersdenkende gebilligt wird, Frauen und Mädchen ihrer natürlichen Rechte beraubt werden oder die Anwendung der Scharia verlangt wird. Dass Bürger diesen Sorgen in gewaltlosen Demonstrationen Ausdruck verleihen, ist gut und richtig. Es ist ein Zeichen dafür, dass diese Menschen sich in ihren Sorgen von den Politikern nicht verstanden fühlen und es ist ein Ansporn für alle Politiker, entschlossener als bislang zu handeln, wenn der politische Islamismus unseren Rechtsstaat herausfordert und in Frage stellt.

Dass die Pegida-Demonstranten ausschließlich friedlich für ihre Ziele geworben haben, ist sehr zu begrüßen. Da zentrale abendländische Werte die Rechtsstaatlichkeit, die Toleranz und die Religionsfreiheit sind, darf die Pegida-Bewegung keinen Zweifel daran lassen, dass sie mit der Verteidigung des Abendlandes die Verteidigung genau dieser Werte anstrebt.