Unser Mitgefühl gilt den unschuldigen Opfern des Anschlags in Brüssel und ihren Angehörigen! Wir stehen hilflos vor dem Schmerz und dem Verlust, den sie durch diese schrecklichen Anschläge erleiden. Wir können ihnen nur den schwachen Trost geben, dass wir alles tun werden, um die Verbrecher zu fangen und so hart zu bestrafen, wie es in einem Rechtsstaat nur möglich ist.

Der islamistische Terror ist die schlimmste Form des Terrorismus, denn den Attentätern geht es nur noch darum, Menschen wahllos und in möglichst großer Zahl zu töten. Diese Täter nehmen das Wort Terror ernst: Sie wollen ohne spezifische Ziele Angst und Schrecken verbreiten. Sie wollen nicht nur die unmittelbaren Opfer treffen, sondern das Leben in einer offenen, freien, toleranten Gesellschaft unmöglich machen.

Das dürfen wir nicht zulassen. Unser Leben darf nicht von der Angst vor dem Terror gesteuert werden. Im Europaparlament haben wir deshalb die heutige ECON-Ausschusssitzung nach einer kurzen Unterbrechung bewusst fortgesetzt. Wir wollten ein kleines Zeichen setzen, dass wir uns unseren Arbeitsrythmus nicht von Terroristen diktieren lassen.

Das Parlament scheint nicht unmittelbar bedroht. Es ist derzeit geschlossen, die Sicherheitsstufe wurde hochgesetzt, Soldaten sind vor dem Gebäude postiert. Über Brüssel kreisen Hubschrauber. Lassen Sie uns hoffen, dass die Sicherheitskräfte der Täter, ihrer Hintermänner und der Planer künftiger Anschläge schnell habhaft werden. Ganz klar: Wir haben ein massives Problem mit dem islamistischen Terrorismus in Europa. Aber wir lassen uns nicht vom Terror unterkriegen.