Am 13.09.2017 hielt Kommissionspräsident Juncker eine Rede zur Lage der Union, in der er folgende Reformansätze vorschlug: – Einführung des Euro in allen Mitgliedstaaten der EU – Gemeinsame Armee – Erweiterung der EU auf 30 Mitgliedstaaten bis 2025 – Schaffung legaler Migrationswege in die EU Wenn weiterhin auf kleine Probleme eingegangen wird, statt die großen Probleme der EU anzusprechen, insbesondere dass so oft gegen geltendes Recht verstoßen wird und Verträge gebrochen werden (bspw. die im AEUV verankerte No-Bailout-Klausel, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Konvergenzkriterien, Fiskalpakt, Verletzung des EZB-Mandats durch illegale Staatsfinanzierung, in der Flüchtlingskrise die Dublin-Vereinbarung), solange die wahren Probleme der EU nicht adressiert werden, solange wird die EU nicht aus der Krise herauskommen.