Sechs Wochen nach ihrer Gründung in Kassel hat die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch in ihrer ersten Pressekonferenz in Berlin Stellung zu den drängendsten Fragestellungen des aktuellen politischen Geschehens genommen.

Dabei gaben der Vorsitzende der Allianz für Fortschritt und Aufbruch Bernd Lucke, der stellvertretende Vorsitzende Bernd Kölmel und Generalsekretärin Ulrike Trebesius, die alle gleichzeitig als Abgeordnete im Europäischen Parlament sitzen, Auskunft über den Kurs ihrer neuen Partei. Schwerpunkte hierbei waren insbesondere die gestrigen Neuwahlen in Griechenland zum einen sowie die kontrovers diskutierte Flüchtlingskrise zum anderen.

Der Vorsitzende der Allianz für Fortschritt und Aufbruch Bernd Lucke bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel als „überfordert“ bei der Lösung dieser aktuell drängenden Fragen. „Die Art und Weise, wie Frau Merkel in der Flüchtlingskrise agiert, erinnert stark an ihren Zick-Zack-Kurs in der Euro-Krise: Heute Hüh, morgen Hott. Wir brauchen in Deutschland stattdessen endlich wieder ein langfristiges Denken. Nur so lassen sich unsere Zukunftsthemen lösen.“ Zu diesem Anspruch passt, dass die Allianz für Fortschritt und Aufbruch eben keine reine Ein-Themen-Protest-Partei sein will, wie Ulrike Trebesius in ihren Ausführungen deutlich machte. Sondern vielmehr eine Partei mit konstruktiven und fundierten Lösungen.

Als anschauliches Beispiel hierfür dient das jüngst durch Bernd Kölmel erstellte Konzept der Allianz für Fortschritt und Aufbruch zur Lösung aktueller Fragen der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Kölmel: „Wir sind gegen eine pauschale und unreflektierte Willkommenskultur, wie sie derzeit von der Bundesregierung vertreten wird. Frau Merkel hat in einsamen Entscheidungen 100 Millionen Euro in dieser Frage eigenmächtig ausgegeben, ohne aber tatsächlich langfristig die Probleme zu lösen.“ Kölmel, der gleichzeitig Spitzenkandidat der Allianz für Fortschritt und Aufbruch für die Landtagswahl in Baden-Württemberg im kommenden Frühjahr ist, zeigte sich mit Blick in die Zukunft optimistisch. „Wir werden die 5 Prozent in Baden-Württemberg schaffen“, sagte er angesichts der überall spürbaren Aufbruchsstimmung bei der Allianz für Fortschritt und Aufbruch, die auch Ulrike Trebesius und Bernd Lucke besonders hervorhoben.

Pressemitteilung der Allianz für Fortschritt und Aufbruch: Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch stellt sich vor und nimmt Stellung zu Euro und Zuwanderung